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2020 Lauf-Chronik

Training Mai 2020

sommerliches Cross-Skaten, Skatinghandschuhe und eine seltene Bremstechnik

Auch im Mai konnte ich wie schon im Vormonat regelmäßig 3 Mal die Woche trainieren. Die Strecken habe ich erweitert und so war ich 3 Stunden bzw. 34 km länger als im April auf Rollen unterwegs.

Aufgrund der sommerlichen Temperaturen konnte ich nun auch die Ringgewebeschuhe von GoSt auf den Skates testen. Einfach herrlich, wenn der Fahrtwind die Fußsohlen kühlt. Probleme mit kleinen Steinchen im Schuh hatte ich kaum und wenn sich doch mal eins in den Schuh verirrt hat ist es nach ein paar Metern wieder rausgefallen. Am Spann des rechten Fußes, dort wo die Schuhe enden gabe es ein paar Hautverletzungen, was sich aber mit einem Kinesiotape beheben ließ. Der Ratschengurt an der Wade bleibt ein wenig lockerer, weil er auf der blanken Haut sitzt. Sehr schön und besser als in den anderen Skating-Schuhen ist die Zehenfreiheit. Durch die Gummisohle, die seitlich hochgezogen ist bildet sich eine stabile Schale in der vorderen Fußaufnahme der Skates. So quetscht mir der Spanngurt vorn die Zehen nicht zusammen wie bei den Neoprenstiefeln und den leichten Sneakern.

Meine Skatinghandschuhe von Powerslide mit der Handballenverstärkung aus Leder sind nach 2 Sommern ziemlich „durch“, so dass ich mich für die Nordic-Skating-Handschuhe von Powerslide als Nachfolger entschieden habe. Diese haben längere Finger , das gibt weniger Scheuerstellen bzw. Blasen. Die Handflächenpolsterung aus Silikon ist gut, leider schützt anstatt Leder ein Microfasergewebe die Handfläche. Bereits nach ein paar Einsätzen sieht man erste Abnutzungserscheinungen. Ich werde also weiter suchen… Segelhandschuhe sollen sehr robust sein und haben auch längere Finger als Skating- und Fahrradhandschuhe.

Das dieser Sport Schutzkleidung erfordert, daran wurde ich an einem Sonntag nachhaltig erinnert, als ich offroad eine mir unbekannte Strecke im Duisburger Stadtwald gerollt bin. Da gibt es viele abwechslungsreiche Strecken. Bergauf, bergab, zum großen Teil unbefestigte Wege, leider auch mit Geröll, Ästen usw. An einer Stelle trafen drei für mich ungüstige Bedingungen aufeinander. Gleichzeitig zügig bergab, bremsen und um die Kurve fahren hatte ich bisher noch nicht geübt. Der Versuch stärker abzubremsen, um nicht auf dem lockeren Untergrunde zu stürzen, scheiterte. Um nicht kopfüber ins Unterholz zu brettern sah ich keine andere Möglichkeit als mich nach hinten fallen zu lassen, was zum Glück nur ein paar Abschürfungen zur Folge hatte.
Zum Glück war ich geschützt unterwegs. Die Verlockung, bei diesen sommerlichen Temperaturen ohne Helm und Handschuhe unterwegs zu sein ist groß, aber wäre der Gesundheit definitiv nicht zuträglich. Noch besser wären Ellenbogen- und Knieschützer sowie Protektorhose gewesen. Das und sogar eine Protektorjacke habe ich alles zu Hause herumliegen, aus meinen Anfangszeiten. Der Helm ist auf jeden Fall ein Muss, alles andere optional.