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2020 Lauf-Chronik

Trainings Juni 2020

Begegnung mit Tieren, Handschuh-Tuning

Im Juni bin ich wieder regelmäßig 3 Mal die Woche, aber kürzere Distanzen gerollt. Teilweise waren es wegen der sommerlichen Temperaturen recht schweißtreibende Trainings. Mindestens nehme ich dann während des Workouts 1-1,5 Liter Wasser oder verdünnten Fruchtsaft zu mir. Manchmal nehme ich auch einen Smoothie als Stärkung mit.

Thema Tierbegegnung: Gegen die Fluginsekten kann man nicht viel machen, eine großflächige Sportbrille und möglichst wenig mit offenem Mund atmen reduziert aber die Anzahl der „Zusammenstöße“. Aber dann gibt es da noch frei herumlaufende und unberechenbare Hunde. Normalerweise rolle ich ohne Stockeinsatz langsam am Hund vorbei, doch kürzlich schnappte ein Windhund dann doch nach meiner Hand, als ich quasi schon an ihm vorbei war. Zu Fall gebracht hat er mich glücklicherweise nicht, aber den Handschuh erwischt und zerissen. Die Besitzerin, die ich 10 Meter weiter zur Rede stellte hatte natürlich weder Geld als Entschädigung für den Handschuh noch ein Handy wegen Adressaustausch dabei. Nicht einmal eine Entschuldigung hielt sie für nötig. Ohne Personenschaden lohnt es aber auch nicht die Polizei zu rufen. Nach dem Motto „Der Klügere gibt nach“ bin nach 5 Minuten (wütend) weitergerollt.
Da ich selbst Hundebesitzer bin habe ich sogar teilweise Verständnis: Ein unbekanntes Objekt, das mit langen Stöcken „bewaffnet“ den Weg kreuzt ruft bei dem einen Hund Angst hervor, oder weckt beim anderen den Beschützerinstinkt. Da wäre nun der Hundebesitzer gefragt, der aber oft überfordert ist. In meinem Fall war die Gassigängerin mit 3 Hunden unterwegs und hat ihren „friedlichen“ Windhund einfach falsch eingeschätzt. Die anderen beiden Hunde hat sie dann an die Leine genommen und Mühe, diese zu halten. Der große Windhund aber lief mir sofort entgegen und wollte mich wohl auch nicht vorbeilassen. Ärgerlich, aber es hätte mehr passieren können als ein kaputter Handschuh.

Handschuh ist ein gutes Stichwort: Da es im Handel offensichtlich kein optimal für mich geeignetes Modell gibt, habe ich verschiedene vorhandene Handschuhe „aufgepimpt“.

  1. die von Leki und Powerslide habe ich an der Handfläche, wo sie zu weich sind und bei mir Blasen verursachen mit Schuhreparaturpaste (Flüssiggummi) verstärkt
  2. den Arbeitshandschuhen von Engelbert Strauß habe ich die Fingerkuppen abgeschnitten und die Handfläche mit einem dicken Lederstück verstärkt. Einfach aufgeklebt mit Kövulfix.

Das sieht vielleicht nicht schön aus, erfüllt bisher aber seinen Zweck hervorragend. Vor allem die 2. Variante ist supergünstig, weil die Handschuhe unter 5 Euro kosten und ich das Leder kostenlos aus Resten aus unserer Werkstatt beziehe. Und den Kleber habe ich sowieso immer vorrätig.