Cross-Skating August 2019

Im August waren ein paar Testläufe angesagt, um meine neuen Cross-Skates zu optimieren. Diese habe ich mir selbst zusammengestellt, sind also quasi ein Unikat. Die Schiene ist die Powerslide XC Path 2.0, die Boots sind die Powerslide Speedskates S3, dazu 2-teilige Magnesiumfelgen, die den Schlauchwechsel auch unterwegs ohne Spezialwerkzeug ermöglichen. In die XC Path2.0-Schiene passen wegen der recht kleinen Aussparungen nur die etwas schmaleren 6-Zoll-Reifen von Cheng-Shin-Tire (CST). Im Vergleich zum XC-Trainer-Schiene, die ich wegen Bruch ausgemustert habe (ich berichtete) hat man hier etwas mehr Bodenfreiheit, steht aber trotzdem nicht höher. Die unnötige Fersenerhöhung der Schiene habe ich kurzerhand mit der Stichsäge entfernt, Aluminium lässt sich ja problemlos bearbeiten. Die Bremse ist wieder die vom Vorgänger übernommene Kombi von Calf-Brake 2.0 mit Skike-Bremsbacken. Der Radstand ist nicht so lang wie bei meinem SRB, man rollt nicht so ruhig, aber ist ein wenig agiler. Und optisch macht der Aufbau auf jeden Fall was her, wie ich finde.

Trotzdem rolle ich momentan mit den SRB lieber als auf den Powerslide. Das liegt vor allem an den Boots, die für mich Anfänger doch recht hart sind und wenig Knöchelunterstützung bieten. Außerdem sind es Schönwetterskates, denn für Regenwetter muss ich erst noch eine Fender-Lösung finden. Das steht auf der Prioritätenliste ganz hinten. Wichtiger ist mir, dass ich mehr als 20km schmerzfrei fahren kann. Vor allem der rechte Innenknöchel macht mir da aktuell Probleme. Booties mit zusätzlicher Polsterung um den Knöchel helfen nur anfangs, irgendwann geht es nur weiter, wenn ich den Knöchel mit Schaumstoff unterpolstere. Ich vermute, dass ich meinen rechten Fuß zu einseitig belaste und daher zuviel Druck auf dem Innenknöchel entsteht.

Für den September stehen einige Veranstaltungen am Wochenende an, so dass ich weniger rollen kann als in den Vormonaten. Und im Oktober schieben wir mal eine Woche Frankreich-Urlaub ein. In der Gegend waren wir Silvester schon, für den Rollsport ist die Gegend eher weniger geeignet. Dafür freue ich mich schon wieder mal barfuß am Sandstrand entlang zu laufen (nicht gehen).