Januar 2017 | Sportpause und Ernährungsumstellung

Im ersten Monat 2017 habe ich nur 2 Lauftrainings hinter mich gebracht. Das erste war noch in Holland am letzten Tag vor der Abfahrt und dann 10 Tage später in Duisburg ein weiterer Versuch. Aber der hat mich nur darin bestätigt, einfach mal eine Pause einzulegen. Vor 10 Jahren habe ich begonnen mit dem Lauftrainung. Immer war das Ziel eine Verbesserung der Lebensqualität, Ausgleich zum Job, Abschalten vom Alltag usw.

Was sind die Gründe für meine Pause? 2016 war ziemlich frustrierend für mich, die Motivation nach der Verletzungspause war nicht sehr hoch. Es war mehr ein „Müssen“ als ein „Wollen“. Hinzu kommt, dass es nach jedem Lauf irgendwo zwickte und zwackte. Der Spaß blieb so irgendwo auf der Strecke liegen. Und im Januar war es dann soweit: Ich wollte weder ins Studio noch in die Natur laufen gehen. Da ich ja ohne Verpflichtungen oder Wettkampfziele Sport treibe ist das auch okay, finde ich. So wie mir mein Körper „Stopp“ sagt wird er mir auch wieder „Go“ zuflüstern, wenn es soweit ist. Die Bewegung bleibt natürlich trotzdem nicht auf der Strecke, schon durch die täglichen Gassigänge mit unserer Hündin erreiche ich im Schnitt 8000 – 12.000 Schritte täglich.

Trotzdem: Die 10.000 kcal monatlich, die ich ab jetzt nicht mehr verbrauche bedingen eine Einschränkung der Energiezufuhr oder noch besser eine generelle Umstellung der Ernährung. Bisher war es immer so, dass ich abends einen regelrechten Zuckerflash bekommen habe. Indirekt war auch das ein Grund regelmäßig Sport zu treiben. Das muss nun aufhören, wenn ich nicht völlig aus der Form geraten will. Also abends anstatt Schoki nur noch Früchte. Der 2. Schritt war unsere Entscheidung, zum Abendessen (das die einzige warme Mahlzeit des Tages ist) auf kohlehydrathaltige Sättigungsbeilagen wie Kartoffeln, Nudeln, Reis und Brot zu verzichten. Fleisch, Fisch und Gemüse bis zum Abwinken bzw. bis man sich satt fühlt. Aktuell halten wir uns seit 4 Wochen daran und fühlen uns gut dabei.

Auf jeden Fall wird weiter gehen mit meinem Laufblog. Ein Ende meiner Pause ist in Sicht:)

 

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