Okt. ’18: 15h Cross-Skating

Diesen Monat habe ich zwar insgesamt weniger Trainingseinheiten „absolviert“, dafür konnte ich aber die Zeit und Strecke pro Training erhöhen. Meine bisher längste Tour war 20km lang, aber ich bin noch weit davon entfernt, diese Entfernung als Standard anzunehmen. Meistens rolle ich konstant ohne Pause bis zu einer Stunde, das sind dann im Schnitt 10-12km. Das ist zwar immer noch langsamer als meine früheren Laufzeiten, aber darum geht es mir ja auch nicht.

Momentan bin ich noch in der Findungsphase. Zum einen muss ich bei jedem Training meine Technik verbessern. Anfangs bin ich immer ein wenig wackelig, daher beginne ich auch am liebsten auf befestigten Kieswegen und nicht sofort auf Asphalt. Inzwischen traue ich mich auch über Straßen, was meinen Aktionsradius natürlich ernorm erweitert. Die Ausdauer ist kein Problem, eher die kräftezehrende, weil noch nicht optimale Rolltechnik.

Weiterhin optimiere ich aktuell ständig meine Ausrüstung. So habe ich zum Beispiel meine Einsteigerstöcke von KV+ von der normalen Klettschlaufe auf das Trigger-System von Leki umgerüstet. Soll heißen, ich habe die Griffe ausgetauscht und trage anstatt der Handschlaufen die Handschuhe mit der integrierten Trigger-Shark Schlaufe. So kann ich die Stöcke schnell anklipsen und mit einem Daumendruck oben am Griff wieder lösen.

Da die Tage immer kürzer werden und ich morgens bei Dunkelheit starte habe ich einen neuen Helm mit integriertem LED-Strahler aus China kommen lassen sowie eine LED-Stirnlampe zur Hüftlampe umgebaut.
Meistens fahre ich mi dem Fahrrad ein paar Kilometer zu meiner Cross-Skating-Strecke, da ist die Helmbeleuchtung optimal. Um aber beim Skaten den Weg besser zu beleuchten ist für die bessere räumliche Wahrnehmung eine zusätzliche, tiefere Lichtquelle sehr hilfreich.


Immer noch nicht zufrieden bin ich mit der Brille. Bisher habe ich beim Sport immer eine Sportsonnenbrille getragen, die gegen Insekten und Dreck geschützt hat (ganz wichtig im Ruhrpott). Beim Skaten benötige ich wie auch beim Autofahren eine Brille mit Sehstärke. Diese sind aber meistens nicht für den sportlichen Einsatz gedacht. Meine Alltagsgleitsichtbrille ist rahmenlos und lässt zuviel Zugluft ans Auge, beschlägt aber auch schnell, sobald ich pausiere. Ein Versuch war ein Helm mit Klappvisier, aber mit der doppelten Scheibe (Brille+Visier) komme ich nicht klar.
Eine Sportbrille mit Sehstärke habe ich kurz getestet und wieder zurückgeschickt, weil sie trotz Belüftungsschlitzen innen zu schnell beschlägt und unter dem Helm und auf der Nase auch gedrückt hat. Das neue Modell ist auf dem Weg. An dieser Stelle möchte ich Brille24 loben, die eine Rücksendung bzw. Umtausch bei Nichtgefallen problemlos ermöglichen.

Mein Ziel für nächsten Monat ist, sicher genug zu rollen, um direkt von der Haustür aus starten zu können, also erst einmal über die Bundesstraße mit Ampel und ca. 1km an der Straße entlang bis ich dann in die Natur abbiegen kann. Das habe ich mich bisher nur am Sonntag morgen getraut, weil da quasi kein Verkehr ist.