Cross-Skating Juni 2019

Der Juni war mit 278 km und 14 Trainingstagen mein bisher bester Trainingsmonat. Mit 30km habe ich auch meine bisher längste Distanz am Stück geschafft.
Am liebsten sind mir die Sonntagsrunden, weil morgens 6 Uhr kaum Verkehr ist und ich direkt von der Haustür aus starten kann. Meine aktuelle Lieblingsstrecke ist momentan an der 6-Seen-Platte, die ich aber leider nur mit Auto erreichen kann. Viel Natur, sehr abwechslungsreich, kein Asphalt, teilweise ziemlich grober Split. Da kann es schon mal passieren dass die Skates aufsitzen. Über Asphalt zu rollen, z.B. den grünen Weg vom LaPaDu bis OB-Sterkrade hat natürlich auch seinen Reiz wegen der höheren Geschwindigkeit. Und dann habe ich noch eine 3. Stammstrecke an der Ruhr entlang (feste Splitwege) später, nach der Mündung in den Rhein Richtung Rheinhausen auf Plattenwegen.

Meine Hardware habe ich letzten Monat auch wieder modifiziert. Da meine Fußgelenke für das Rollen in normalen Schuhen und mit Klettband am Skate fixiert (SRB / SKIKE) noch nicht stabil genug sind finde ich den Powerslide XC-Trainer mit fest montierten Schuh schon mal deutlich besser. Nun habe ich den Standardschuh Phuzion mit Schnürung, Klett und Ratschenverschluss durch den Powerslide VI mit wärmeverformbaren MyFit-Innenschuh ersetzt. Da wackelt nichts, kein Kraftverlust mehr durch zu lockeren Sitz. Als Barfußläufer muss ich mich erst einmal an die (für meine Füße) schmale Schuhform gewöhnen. Aber scheinbar kann man nicht beides haben: Entweder stecken die Füße bequem im Schuh und haben Spiel bei jedem Schritt oder sie sitzen stramm, was anfangs etwas drückt, dafür ist man aber sicherer unterwegs. Aktuell fünf Stunden pro Woche in Schuhe gepresst halten meine Füße aus, denke ich. Ich optimiere weiter… Wer weiß, vielleicht kann ich irgendwann mal in meinen Minimalschuhen, die ich auch im Alltag verwende cross-skaten.

Skateschuhe sind nix für Breitfüßler