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2019 Lauf-Chronik

Cross-Skating März 2019

Problemlöser Heißkleber, wettergerechte Bekleidung und weitere Trockenübungen

Endlich mal ein Monat, in dem ich ohne Zwangsunterbrechung auf meinen Cross-Skates rollen konnte. 3-4 Mal die Woche habe ich zwischen 12 und 22, im Schnitt 17 km zurückgelegt. Und dank meiner Gleichgewichtsübungen auf dem Balanceboard auch ohne Stürze.

Trotzdem ging es mit Materialschäden weiter: Diesmal habe ich mir auf einer Holzbrücke die Stockspitze zerlegt. Genauer gesagt ist die rote Plastikhülse der Wendespitze in zwei Teile zerbrochen. Mit Heißkleber war das aber schnell erfolgreich repariert.

Wie kam es dazu? Da es regnete waren die Holzplanken glatt wie Schmierseife, so dass ich mit Stockeinsatz über die Brücke rollen wollte um nicht wegzurutschen. Normalerweise rolle ich nur ohne abzuschieben über diese Brücke. Erschwerend kam noch hinzu dass ich auf Gegenverkehr achten musste (Hund mit Besitzer). Dabei bin ich dann mit einem Stockende in einen Spalt zwischen den Holzplanken geraten. Die Spitze habe ich zum Glück wiedergefunden, musste aber die restlichen sieben Kilometer bis nach Hause ohne bzw. mit einem Stock zurücklegen. Das war ein gutes Training meiner Skatingtechnik;)

Und auch mein 3. Stockpaar ist inzwischen nicht mehr heile. Da bin ich in einer Gehwegplattenfuge steckengebleiben und habe den Stock mit einer Drehbewegung herausgezogen. Die Folge war ein Längsriss über der Stockspitze. Vorsichtig bin ich mit halber Kraft noch 10km weiter und der Stock hat gehalten. Auch wenn meine Stöcke vergleichsweise günstig waren wollte ich vor dem Neukauf eine Reparatur versuchen. Ich habe also aus einem alten Nordic-Walking-Stock meiner Frau passende Abschnitte „entnommen“ , diese mit Heißkleber vorbehandelt, als Verstärkungshülsen über den Bruch geschoben und erneut erwärmt um den Kleber zu reaktivieren. Der geringe Gewichtsunterschied wegen der Verstärkung ist in der Praxis nicht spürbar.

Die Heißklebepistole ist also Problemlöser Nr.1. Die nächste Maßnahme wird ein Austausch der Radlager sein. Da ich oft auch bei Regen unterwegs bin bleibt es nicht aus, dass Wasser und Schmutz in die Lager kommen. Zumindest gehe ich davon aus, dass das den Verschleiß der Kugellager beschleunigt. Oder die Laufleistung ist so gering, auf jeden Fall hört man beim Drehen der Räder kratzende Geräusche. Den Aufwand für das Zerlegen und Reinigen von 8 Radlagern (2 pro Rad) erspare ich mir. Richtig dicht bekomme ich als Laie die Lager sowieso nicht mehr und bei Preisen ab 1€ pro Lager steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Auch meine Bekleidung habe ich an das Regenwetter angepasst. Da ich nicht in Gummistiefeln rollen möchte stecken meine Füße in wasserdichten Socken, darüber eine dampfdurchlässige Regenhose und eine Hardshelljacke mit 10.000-er Wassersäule und 5.000-er Atmungsaktivität. Direkte Links zu den Einzelartikeln erspare ich mir, das Sortiment wechselt ja ständig. Und über den Helm kommt ein Überzug, z.B. der Vaude Helmet.

Ausblicke für April: Zusätzlich zu meinen Balanceübungen auf dem Board habe ich mit der App Plank-Training weitere Indoorübungen zur Fitnessverbesserung begonnen. Und outdoor werde ich neue und längere Strecken probieren. Ich bin schon auf der Suche, die Website Bahnstraßenradeln ist eine gute Recherchequelle.